Osteopathie

In der Osteopathie stellen die Hände des Therapeuten stets sein "Werkzeug" dar - der Körper erfährt in dieser Behandlungsmethode tiefgreifende Impulse zur Selbstregulation. Das System des Menschen steht ganzheitlich im Vordergrund; die mögliche Linderung oder auch das Verschwinden von Symptomen sind hierbei eher ein Ergebnis der Auflösung vorhandener Dysbalancen, als dass der eigentliche Fokus der Behandlung sich an der primär erscheinenden Symptomatik orientiert. 

 

Ziel einer jeder Behandlung ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen die Körperflüssigkeiten frei fließen und unsere Organe sich frei bewegen können, so dass unser Organismus eine optimale Versorgung erfährt. Ein ungehinderter Blutfluss und ein frei fließender Liquor sind an dieser Stelle ebenso nötig wie unkomprimierte Nervenbahnen, freie Faszien, harmonisch ausgerichtete Organe und Knochen sowie ein gesund arbeitender Muskelapparat.

 

 

Als Ihre Therapeutin lokalisiere ich vorhandene Spannungsfelder und gebe dem Körper durch sanfte, invasive Dehungs- und Zugimpulse die Möglichkeit zur Regulation und Aufhebung alter Muster. Durch die Befreiung des Körpers von Spannungen, Fehlhaltungen und manchmal auch festgehaltenen Emotionen, kommt es nicht selten zu einem tiefen Kontakt zu sich selbst.

 

Ergänzend greife ich auf unterstützende Methoden des Tapings, Dorn & Breuss sowie auf Massagen zurück. 

 

Eine osteopathische Behandlung umfasst 45 - 90 Minuten.


Craniosacrale Osteopathie

In der Craniosacralen Therapie werden körperliche wie auch emotionale Blockaden sanft gelöst. Ziel dieser Behandlung ist es, den Fluss des zwischen Kopf (Cranium) und Kreuzbein (Sacrum) fließenden Liquors in Gleichmäßigkeit und Einklang zu bringen.

 

Blockaden und Anspannungen zwischen den Schädel- und Gesichtsknochen, entlang der zugehörigen Sutren (Nähte) sowie auch im Bereich der Wirbelsäule, des Beckens und des Kreuzbeins können eben diesen Fluss behindern und der Körper ist nicht mehr optimal versorgt. Die Ursachen für eine Blockade in diesem System sind vielfältig - Komplikationen bei der Geburt, Traumata, Unfälle, ein "Festhalten" im Kiefer oder auch psychische Belastungen - gespeichert im Gewebe können sie sich in vielerlei Hinsicht gesundheitlich äußern.

 



Viszerale Manipulation

In der viszeralen Manipulation ist das Augenmerk auf die freie Beweglichkeit der Organe und einhergehender ausreichender Versorgung dieser gerichtet.

 

Vor einem osteopathischen Hintergrund lassen sich einzelne Organe nicht isoliert voneinander betrachten oder gar behandeln.

Jedes Organ ist innerhalb unseres Körpers über Faszien, Bänder, Gleitflächen, Muskeln und Nerven mit anderen Organen, Muskeln oder Knochen verbunden. Restriktionen im Organsystem können auch hier neben einer eingeschränkten Organfunktion an sich einen engen Bezug zur Wirbelsäule und zu eventuellen Einschränkungen im Bewegungsapparat aufweisen.

 

Ziel der Behandlung ist es, Bewegungsstörungen und fasziale Spannungen im Organsystem zu beseitigen.